SO DENKT DIE KONKURRENZ ÜBER UNS
Momentan suchen wir noch Lob und Tadel der Konkurrenz zusammen. Sollte jemand da draußen von euch eine Rezension des Knackers in digitaler Form aufstöbern, dann immer her damit. Zur Belohnung gibts ein Kuss auf den möglichst ungepiercten Bauchnabel ...
Pankerknacker#13
Crazy United
Diesmal erfrischt das Pankerknacker wieder mit einer bestechenden Mixtur aus Erlebnis-, Konzert- und anderen Berichten, Reviews, Interviews (u. a. mit Mono für Alle, Pascow, Osama bin Laden (ganz großartig!), Second District, the Bottrops, Against Me! usw.) jaja, und sogar der Spocht kommt in Form von Artikeln über die Eishockey- bzw. Fußball-Bundesliga nicht zu kurz… aber als Frau würde es ja schon ans Widernatürliche grenzen, wenn ich mir das jetzt auch noch detailliert reinziehen würde… Außerdem bleibt allein schon bei den Kolumnen kein Auge trocken und man kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus, über was für mehr oder minder mitreißende Themen man sich seitenweise auslassen kann. Ferner gibt es noch einen unverzichtbaren Psychotest zum Thema „Was für ein Sauftyp bin ich?“, ein Bond-Rätsel, bei dem es sogar tolle Preise zu gewinnen gibt, die große Pankerknacker-Foto-Lovestory mit den Popzillas und den Heroines, ein Feature über die Ausstellung „Geniale Dilettanten“ und und und… wie gewohnt in kleiner Schrift und pickepacke voll… Die unterhaltsamste Klolektüre der Welt kommt eben immer noch aus Freiburg! [Starlet]
Voice of Culture
Wat denn wat denn!? Hat der Herr Knack die Nummer 12 vergessen oder hab ich da nur was verpasst!? Naja egal. Wenigstens hat es nicht so lange gedauert, bis eines der Besten Zines unseres Landes wieder eine neue Ausgabe veröffentlicht hat.Das liegt allerdings auch daran, daß sich der Stefan ein ganze Menge Gastschreiber ins Boot geholt hat. Unter anderem hatte er sogar mich gefragt. Höhö. Coole Sache. Aber leider hat das zeitlich nicht hingehauen. Dafür haben tatkräftig z.B. der Falk Fatal (Der gestreckte Mittelfinger), die Antje (ex-Pogopresse), Ingo (Donots) und viele andere für den Inhalt der Seiten gesorgt. Und herausgekommen ist ein Heft, das (ursprünglich zur WM erscheinen sollte) so abwechslungsreich wie lange nicht ist. Vom optischen Augenschmaus mal ganz zu schweigen. Etwas dünner ist es diesmal geworden. Aber das tut der Qualität keinen Abbruch. Viele viele Kolumnen, ein paar Konzertberichte, die übliche Fotostory, ein paar wenige Interviews. Hach, jedes Mal wieder sehr erfrischend diese Gazette. Apropos, erfrischend. Der Stefan hat genau wie ich ein wenig dem Alkohol abgeschworen. Nach Bäppi vom Human Parasit also ein weiterer Straight Edger!? Wird Deutschlands Punkerpresse auf einen Schlag erwachsen? Ich bin gespannt. Freu mich schon auf die nächste Ausgabe. Steck nicht auf, Alter! [Mischka Mayonese]
Der gestreckte Mittelfinger
Opa Knack strikes back! Pünktlich zum halbfinal Aus gibt´s den neuen Pankerknacker. Wie immer sehr dick und sehr kleine Schrift, ergo Lesespaß en masse. Diesmal werden u.a. 2nd District, The Bottrops, Against Me, Pascow, Mono für Alle. Viel geiler am pankerknacker sind ja aber immer die sonstigen Artikel, Hasstiraden, Urlaubsschmankerl. Wie immer hochklassig! [Falk Fatal]
Teenage Alzheimer
Die Herren Pankerknacker geben ordentlich Gas, alle Achtung. Ist die Ausgabe 12 gerade einmal zuende gelesen im Fanzineaufbewahrungszimmer verstaut, hat man bereits eine neue im Briefkasten. Zwar ist der Umfang etwas geschrumpft, dafür lassen sich wiederum die Artikel besser, weil augenschonender lesen. Außerdem wird endlich vollständig auf pubertätslastige Fickbildchen und verbale Wichserei verzichtet. Alles in allem ist hier eine anständige Qualitätssteigerung zu verzeichnen. Der Inhalt besteht aus Kolumnen, Erlebnisberichten, Interviews und etwas grenzwertigen Dingen wie Psychotest und Fotolove-Story, geschrieben von Fanzine-Größen wie eben Stefan Knack himself, Jörg Harley, dem schönen Mani, PRF-Micky, Dominik B. und noch einigen Unwichtigen. Zwar konnte ich so kurz vor knapp nicht mehr alles lesen, doch es genügt, um zu behaupten: Pflichtlektüre für alle, die noch ganz bei Sinnen sind. [Antje T.]
Moloko Plus
Hallo? Ist das wirklich #13? Habe ich die #12 verpasst? Wie dem auch sei, irgendwie erinnert mich das Layout der Ausgabe an irgendwas. Der Hintergrund, die Art der Fotos - fehlt eigentlich nur noch das quadratische Format... Ich fühle mich geschmeichelt!
Im Vorwort dann erstmal eine packende Abrechnung mit der Vergangenheit des Hrsg. incl. dem Versprechen kürzerzutreten und den Knacker in Zukunft nur noch in A5 zu machen. Oder vielleicht doch quadratisch?
Thema Alkohol wird diesmal großgeschrieben, und viele fast durchweg gut, manchmal gar beindruckend gut geschriebene Kolumnen & Stories beweihräuchern das kühle Nass und das Drumherum. Hier zeigt besonders Falk Fatal seine Fähigkeiten. Guter Mann! Daneben hätte man aber vielleicht auch mal einen Trockenalkoholiker zu Wort kommen lassen können, das hätte auch gut zum Thema gepasst.
Interviews gibt es auch, eine hübsche Mische aus MONO FÜR ALLE, PASCOV, 2ND DISTRICT, BOTTROPS, AGAINST ME, STOCKYARD STOICS. Kann man volle Pulle so stehen lassen!
Knack, der jetzt Stefano Stiletti heißt, war darüber hinaus im Urlaub, z.B. in Tunesien. Das zweiseitige Ausgekotze über eine Woche Kurzweil bei den geldgeilen, aufdringlichen Negern ist dann aber doch reichlich naiv, oder hast Du für die paar Euros ein 4 Sterne-Hotel am angesagtesten Strand erwartet? Egal, im Ganzen betrachtet ist die Nummer in meinen Augen stärker als die mich nicht ganz überzeugende Vornummer, und wer schon etwas aus den Punkrock-Flegeljahren raus ist und gerne (gute) Kolumnen liest, ist mit dieser Ausgabe bestens bedient! [Torsten Ritzki]
Strafraumpogo
Wenn schon schorren, dann nicht in der erstbesten Fußgängerzone in den klein(geistig)en Metropolen Ostwestfalens, sondern gleich im südlichen Zipfel der BRD, dachte sich der Schreiber dieser Zeilen. Da Bargeld zwar lacht, aber das Pankerknacker-Fanzine besser unterhält, wurde gegen diverse Bestechungen / Bedrohungen und Schleimereien das Heft ergaunert, welches ich jetzt hier für die Öffentlichkeit eigentlich besprechen wollte.
Ich begann auf dem Weg nach Bochum, am letzten Freitag mit dem Lesen, und pickte mir zuerst einmal die Band-Interviews heraus. Nicht nur, dass meine akute Lieblingsband Pascow und meine chronischen Favouriten Against Me! (die ein ebenso beschissenes Interview dem Pankerknacker gaben, wie wohl auch im nächsten Strafraumpogo zu lesen sein könnte / wird), sowie gute Interviews mit den Stockyard Stoics, Mono für alle! und 2nd District, die alle Apetit auf ihre Musik machen konnten. Sehr gute Fragen und außer dem erwähnten Against Me!-Interview (was zum Großteil an den Antworten lag ... scheint so als wäre die Band langsam "bored and pissed", wenn Kritik kommt ...) alles sehr kurzweilig.
Nun ja, schneller als mir fast lieb war, war ich dann in Bochum und verbrachte dort ein Wochenende, auf das ich, aus Wut über diesen Scheiß-Verein aus dem Hamburger-Zentrum, der es nicht fertig gebracht hat die Kack Wuppertaler in die Knie zu zwingen, nicht weiter eingehen möchte.
Auf dem Rückweg mit der Bahn begann ich erneut zu lesen. Ich startete mit einigen Urlaubsimpressionen aus Tunesien, die geil subjektiv sind und das Land mal ordentlich niedergemacht wird. Ach, Scheiß auf geheuchelte Objektivität, so klingen wahre Urlaubserlebnisse. Während ich dann die Kurzgeschichte von Antje Thoms laß, kam der Schaffner, oder Kontrolleur, wie sich die Vollpfeiffen heutzutage nur noch nennen dürfen. Da ich finde, dass sie eine super geile Schreibe hat, also nicht die Vollpfeiffe von Kontrolleur, sondern Antje T. (die früher auch mal super Ego-Fanzines gemacht hat, wenn ich mich recht erinnere), sagte ich dem Kontrolli, dass ich ihm die Karte zeige, wenn ich den Absatz zu Ende gelesen habe. Hätte er nicht dazwischen geblökt, was mir hier einfallen würde, ihn an der Ausübung seines Jobs zu hindern, hätte ich wohl nicht andauernd die letzten Sätze erneut lesen müssen. Nach einer knappen Minute, die er erfolglos auf mich einredete, sprach er in sein Mikrophon und kurze Zeit später tauchten zwei Bahn-SS-Typen auf. Für mich sei an der nächsten Haltestelle Ende der Reise! Ich dachte an einen Scherz, konzentriert konnte ich jetzt eh nicht lesen, also zeigte ich ihm meinen Studi-Ausweis, der mich zum nichtbezahlen einer Karte berechtigte. Das machte ihn aus irgendwelchen Gründen nur noch wütender. Okay, ihm das Ding provokant vor die Füße zu werfen, dass sich der Arsch noch bücken musste, war vielleicht nicht die feine englische Art, aber er hat mich ja zuerst gestört. Die beiden Affen der Bahn-SS zeigten mir dann freundlicherweise den Weg aus dem RE6 von Dortmund nach Bielefeld über Hamm, Ahlen und Gütersloh.
Da stand ich nun, mitten im Nirgendwo, im Nirgendwo hinter Hamm. Im Nirgendwo namens Hamm-Heessen (wirklich so geschrieben)! "Ja, schön, lese ich wenigstens jetzt die Kurzgeschichte zu Ende", denke ich mir und entspanne mich wieder. Der nächste Zug sollte eine Stunde auf sich warten lassen, sodass ich gleich auch noch die Psychoanalyse "Welcher Sauftyp bist Du" machen konnte (weit abgeschlagen hinter dem Typ "Uli Borowka").Auch die vielen kurzen Erlebnisberichte über deutsche Kabarettisten (nicht COMEDIANS) habe ich noch gelesen und zusätzlich die sehr geile Kurzgeschichte von Dr. Satori über eine Taxifahrt in den Osten. Dann kam die nächste Bahn und brachte mich näher an meine Heimat. Gerade als ich mich durch die vielen Songzitate, die Herr Domenico Flamenco Bollero in seinem "das letzte große Geheimnis dieser Welt" las, setzten sich zwei Kurzfrisierte mit weniger Hirn als Haar mir gegenüber. "Ey, iss das ne Zeckenzeitung?"
"Moment, ich lese den Absatz eben noch zu Ende." Leider ließ meine Konzentration rapide nach. Der mit dem "Pitbull-Hemd" schob, nein, schmiss meinen Rucksack auf den Boden und setzte sich neben mich. "Was hast Du gesagt?" Freundlichkeit war nicht unbedingt Herr im Hause. "Ich sagte, ich lese gerade noch den Absatz zu Ende." Er riss mir das Heft aus der Hand. Dann sah ich, dass sein Kollege mein Mixtape auseinanderzog, welches aus dem Rucksack gefallen war. Er hatte schon Against Me!, Whiskey & Co, Kamikatze und Rifu herausgezogen, als ich realisierte, dass dies mein Lieblingstape sein musste. Sofort rammte ich ihm mit meiner Handfläche sein Nasenbein ins Hirn und noch bevor der neben mir sitzende reagieren konnte, hatte dieser sein Nasenbein durch meinen Ellenbogen nicht mehr soweit ausserhalb des Gesichtes sitzen.
Leider war alles voller Blut, sodass ich meine Sachen aufhob und den Pankerknacker wieder in die Hand nahm. Ich las noch einige Kurzgeschichten, dann wollte ich in Rheda-Wiedenbrück aussteigen. Mit dem Heft in der Hand läufts sich relativ unelegant. Doch vor allem ist das Sichtfeld stark eingeschränkt. Ich übersah die beiden Bullen, die mich wegen dem Stress im Zug befragen wollten. Ich überflog die Reviews nur kurz, dann klickten die Handschellen. Sehr gutes Heft! Nur vielleicht im Bett, auf dem Klo oder an anderen, wirklich ungestörten Orten lesen. [Mika Reckinnen]
Ox Magazin
Zwar steht auf dem Cover groß „Livekixx“ und nicht Pankerknacker, nach dem Aufschlagen ist aber alles beim Alten, abgesehen von einem neuen Pseudonym für den Boss des Heftes sowie seiner Ankündigung, den Pankerknacker in Zukunft als „rotziges A5er Heftchen“ erscheinen zu lassen. Etwas ausgebrannnt, desillusioniert und von der lieben „Szene“ genervt scheint da jemand zu sein. Ansonsten sieht sich die neue Ausgabe als eine Art Konzept zum Thema „Saufen“, was sich aber zum Glück nur auf wenige Seiten beschränkt (wie den gelungenen „Was für ein Sauftyp bin ich“-Test). Den Rest des abermals liebevoll gelayouteten Heftes nehmen persönliche Geschichten, Gedanken, Erlebnisse und Pöbeleien ein, neben Reviews, Konzert- und Kabarettbesuch-Berichten (Michael Mittermeier ist aber kein Stück witzig, lieber Jörg) und einer Handvoll Interviews. Die wurden zum größten Teil total unpersönlich, uncool und überhaupt nicht fanzine-like schriftlich geführt – so was wirft man sonst ja immer dem Ox vor – mit MONO FÜR ALLE, PASCOW, 2ND DISTRICT, THE BOTTROPS, AGAINST ME! und STOCKYARD STOICS. Nö, ich habe hier nichts zu meckern, aber meiner Katze hat diese Ausgabe anscheinend gar nicht gefallen. Sie hat nämlich drauf gepisst, als ich das Ding für einen Moment auf dem Boden liegen hatte. Und obwohl sie meistens schlauer ist als ich, hatte sie dieses Mal Unrecht, glaube ich. [André Bohnensack]
Tante Guerilla
Opa Knack und Kollegen widmen sich dieses Mal vor allem dem Thema Alkohol. So geht es um Alkohol als Teil der sozialen Integration, trinkende Fußballer oder Alkohol in der Sauna. Daneben gibt es sehr interessante Interviews mit MONO FÜR ALLE, PASCOW, AGAINST ME und ein paar weiteren Bands. Abgerundet wird das Heft durch zahlreiche Kolumnen und Erlebnisberichte. Das Zine läßt sich sehr gut lesen und der Druck ist erste Sahne. Also ran an die Buletten!
Flight 13
Leider gabs Preisverschiebung, eigentlich um 1 Euro, wir berechnen nur 50 cent mehr, sorry, und Verwirrungen mit der Nummer, nochmal sorry .... was soll uns das sagen, dabei machen sich die Jungs aus dem Schwarzwald doch. Nicht jeder kann mit Opa Knack, aber das allein macht ihn doch respektabel, ähnlich wie das Heft ... [Ingo]
Twisted Chords
Wie immer eine Bank: die neue Ausgabe des Magazins für "Bankraub & Glücksspiel" aus Freiburg. Kommt wie immer im A-4-Format und mit superprofessionellen Layout, für den Augenschmaus ist also in jedem Fall gesorgt. Und auch das Lesevergnügen kommt nicht zu kurz: die Reviews sind auf ein Minimum zurückgefahren, dafür haben die wichtigen Sachen wesentlich mehr Platz. Sehr geile und stellenweise streitbare persönliche Artikel, dazu immer mal wieder Musik in Form von Bandinterviews und vielem mehr. Unter anderem dabei sind: Gerhard Polt, Mono für Alle, Pascow, 2nd District, The Bottrops und viele andere mehr. In jedem Fall bleibt das Heft eine absolute Ausnahmeerscheinung im Fanzinebereich, erscheint zwar seltenst, aber immer wenn es dann mal wieder so weit ist, macht es richtig Spass. Kann man nichts falsch machen! [Tobi]
Sunny Bastards
Fette neue Ausgabe von Opa Knack und seiner Redaktion in A4, 66 Seiten und Themen, die einfach Spaß machen: Neben Reviews und Konzerten gibs hier vor allem richtig geile Stories und Berichte rund um die Szene, die nicht PC sind (Im Gespräch mit Bin Laden), "So säufst Du-Test", 80 Millionen Hooligans, etc. An Bands auch vieles wie AGAINST ME; Pascow, The Bottrops, Popzillas, etc. Guter Lesestoff! [Sunny]
Urban Zombie
Das gute Stück ist großartig und kann unter www.pankerknacker.de bestellt werden. [Nobi]
Pankerknacker#77
Moloko Plus
Ganz viel zu lesen für 3 absolut lohnenswerte Euro
Absolut begeistert bin ich vom aktuellen Pankerknacker Heft. Value for Money. Professionell aber trotzdem rotzig, ganz großes Kino. Hervorragende Schreiber, ein ausgezeichneter Musikgeschmack und auch ein über den puren Punk hinausgehender Horizont. Witzig, kompetent, abwechslungsreich. Keine Ursache, die Blumen sind redlich verdient. Im Heft Interviews mit The Briefs, Projekt Kotelett, Nazi Dogs, The Montesas, The Queers, die Köche von der Roten Gourmet Fraktion und und und….Einzig und allein der Sportteil geht mir am Arsch vorbei, da mich weder süddeutscher 2.te Liga Fußball noch Eishockey interessiert.
Nicht nur weil Opa Knack derselben Religion angehört wie ich („…einmal angeschlagen, muss er sich gänzlich zugrunde richten, das gebietet ihm seine Religion…“) volle Punktzahl! [Ecke]
Voice Of Culture
ENDLICH! Das neueste Heft des badensischen (oder war es doch schwäbischen?!) Nietenkaisers und Ex-Bademeisters.
Ja, richtig, der Herr Knack musste seinen Job an den Nagel hängen. Was ihn aber, so wie ich ihn einschätze, nicht die Bohne interessiert. Im Gegenteil. So hat er endlich die Zeit gefunden, mit seinen zahlreichen Mitstreitern sein neues Heftchen fertig zu stellen. Was den Inhalt anbelangt, ist dieser eigentlich fast nebensächlich, da mich am Pankerknacker seit jeher am meisten seine lockere Schreibe und der unglaubliche Nihilismus begeistern. Trotzdem sei erwähnt, daß im Heft mal mehr, mal weniger auf die MONTESAS, HELGE SCHNEIDER, Ossis, THE BRIEFS, Hardcorespacken (die aus dem Circle-Pit), THE QUEERS, MAD MISSION, FARIN URLAUB (sehr geil!!! Hihi!!!), PROJEKT KOTELETT, NAZI DOGS uvam. eingegangen wird. Desweiteren wird sich sportlich betätigt, indem man über den SC Freiburg und den ortsansässigen Eishockeyclub berichtet. Dazu gibt es Kolumnen, 1000e Reviews und jede Menge Spaß. Das nächste Mal wünsche ich mir aber, daß dem Pankerknacker eine Lupe beiliegt. Denn wiedermal ist die Schrift teilweise so klein, daß einem die Augen schmerzen. Ja, Herr Knack, dann sehen wir doch lieber wie der SPIEGEL aus. Hehe. Oder aber, Du splittest das Ganze, verzichtest auf etwas Inhalt und bringst dafür öfter ein neues Heft raus. Naja, wie dem auch sei, die 3 sollte man am Besten heute noch investieren. Absolutes Muss!!!! [Mischka Mayonese]
Crazy United
Nach einer Ellenlangen Pause hier mal wieder neue Ergüsse aus dem teils kranken und genialen Hirn vom ollen Opa Knack. Zuerst einmal muss man Neidlos anerkennen, dass das Layout einfach nur Rockt! Dan können sich andere Zines / Hefte `ne Fette Scheibe von abschneiden. Im Heft werden Tonnen von Gigberichten niedergeschrieben, `ne wohl vernachlässigte Ehefrau schildert wie sie von 2 Kerlen gefickt wird, Knack rockt mal wieder im Bademeister Beruf seinen Chef zu Tode und es gibt sogar Sport (Fußball und Eishockey), sowie zahlreiche Kolumnen / Geschichten und Trillionen von Reviews. Gegenüber seinen letzten Ausgaben fehlt hier oft der richtige Biss, aber er lässt mit seinem Geschreibsel immer noch 80% aller anderen Fanzines hinter sich. FRANK
Vinyl Warning
Neuste Ausgabe und die beste bisher! Viel Lesespaß auf knapp 100 A4 Seiten, verflucht kleine Schrift, gute Interviews, viele Gastschreiber. Herz was willst du mehr! Bestes A4er Fanzine in Deutschland. Absoluter Pflichtkauf!
Matula Records
Neuste Ausgabe und die beste bisher! Viel Lesespaß auf knapp 100 A4 Seiten, verflucht kleine Schrift, super Schreibe, gute Interviews, viele Gastschreiber. Herz was willst du mehr! Bestes A4er Fanzine in Deutschland. Absoluter Pflichtkauf!
PANKERKNACKER • 11 • Magazin 3.00 €
Erscheinungsjahr: 2005 Best. Nr.: 18359
Impact
Volle Breitseite Punkrock, Politik und Satire mit Briefs, Helge Schneider, Queers, Farin Urlaub, Projekt Kotelett, Montesas, Reviews, Konzerte, Stellungnahmen, ein fettes Heft mit vielen Seiten und klasse Farbcover von Orlando
Twisted Chords:
Leider erscheint der gute Pankerknacker viel zu selten. Nun - nach fast einem Jahr - ist es wieder mal so weit und das Heft ist derart dick, dass es auch locker als Buch erscheinen könnte. In edelstem Layout gibt es kiloweise Stories, Interviews, Reviews und vieles, vieles mehr. Wie immer absoluter Pflichtstoff, da steckt Herzblut drin und das macht jede Menge Spass! [Tobi]
Flight 13
Das Heft von Opa Knack verkauft sich zwar überraschend auch ohne Review - trotzdem ein paar Zeilen: Zu Worte kommen die Montesas, Helge Schneider, Briefs, Queers, Mad Mission, Farin Urlaub, ... also wie ihr lest "eher" Nebensache. Ansonsten lesen wir von zig-tausend Konzertbesuchen (von Punkrock bis Kabarett und alles dazwischen), diverse Hass-Tirade über alles und jeden, Rote Gourmet Fraktion, ein bisserl Sport und Opa Knack darf sich auch immer wieder abfeiern, was zu einem guten Ego Zine ja auch dazu gehört. .... [Ingo]
Green Hell
U.a. geht es um die Montesas, Helge Schneider (incl. Interview!), The Briefs, The Queers, Projekt Kotelett, die Rote Gourmet Fraktion, Nazi Dogs, usw. dazu noch massig sonstigen Unfug wie Live Reviews, Plattenbesprechungen und jede Menge mehr, was ein "echtes" Punker Fanzine ausmacht.
OX-Emo-Rock-Magazin
Oho, das Ox bespricht den Pankerknacker wieder. Wie kommt‘s? Nun, erstens hatten wir noch nie was gegen das Heft aus Villingen – Antipathie ist wohl eher bei Teilen der „Gegenseite“ zu finden – ,und unser Entschluss, es nicht mehr zu beachten, hatte einzig und allein mit einer extrem dummen und unkollegialen Unverschämtheit des Pankerknacker-Herausgebers zu tun und nichts mit dem Heft und seinen Schreibern an sich und zwotens ist Pankerknacker-Mitschreiber Jörg seit kurzem unser Redaktionssklave – er hält es allerdings für ein Praktikum (Vorsicht, vorsicht Herr Bohnensack, der Enthüllungsartikel „Das Ox-Fanzine- Mythos und Realität“ für den nächsten Knacker ist bereits in Planung, hähä, Prakticunt Jörg Harley Wallraff)– und deswegen gibt‘s von unserer Seite aus auch den ersten Schritt in Richtung Alle-haben-sich-wieder-lieb. Gut, soviel dazu. Der Pankerknacker ist jetzt schon zehn und wenn man bedenkt, dass rein vom Alter her, die Pöbelphase erst noch vor ihm – und uns! – liegt, dann kann man da sicher noch einige Verstöße gegen den guten Geschmack erwarten. In der vorliegenden Ausgabe gibt‘s allerlei persönliche Geschichten und Meinungen, einen Bericht über Sardinien, eine neue Folge der Gitarrenschule, einen Tourbericht der an Unterdrückung leidenden Herausgeber-Schützlinge REVOLVERS, Konzertberichte, massig Reviews, irgendwer hat doch tatsächlich Moses Arndt ausgebuddelt und ein paar Interviews mit REJECTED YOUTH, RAZORS, CASUALITIES, Günter Wallraff, Harry Rowohlt und den keinen Kaffee vertragenden Weicheiern von den SKULLS. Schöne Mischung, fast durchgehend gut zu lesen, liebevoll layoutet, nur die Schriftgröße ist echt brutal. Wer dem Ox immer noch vorwirft, dass die Schriftgröße unter einer lesefreundlichen Punktzahl liegt, sollte sich mal eine Stunde mit dem Pankerknacker beschäftigen. Mir war nach längerem Lesen jedenfalls gar nicht mehr gut im Kopf, und das liegt weder an mir noch am Inhalt. Positiv aufgefallen ist allerdings, dass der Herausgeber dieses Mal auf Bilder seines Pillemanns verzichtet hat. Ich hoffe, dass das auch so bleibt. André Bohnensack
MOLOKO PLUS Straßenpunkfanzine für Sesselpupser
3,00 EUR an pankerknackerverlag / postfach 2022 / 78010 villingen
Der Knacker sollte sich ja mittlerweile als must-have in jeder ernstzunehmenden, besetzten Baracke etabliert haben. Der Fetzen ist einfach anders, Wallraff-Inti, Harry Rohwohlt-Inti, das sind schon Kaliber, überhaupt heben sich die Interviews sowieso einfach vom üblichen wiealt-wieschwer-woher-bittesehr-klischee ab. Rejected Youth, Razors und The Casualties einfach geil. Das Geschreibsel von Mani, Hurly & Harley ist sowieso top. Zwei Akkorde, diesmal, Clausi us Kölle am Ring mit Uriah Heep, Yessss und dazu noch tonnenweise Reviews. Einen Kritikpunkt möchte, oder muß ich unbedingt noch anbringen. Die ??? waren, sind und werden immer scheisse sein. Die haben zu meiner Schulzeit nur Klassenärsche, Streber und Lehreraktentaschenhinterherträger gehört, schön heimlich bis spät in die Nacht, dann haben sie sich vorgestellt sie wären auch so cool, haben sich darauf einen runtergeholt, kurz vor der Ejakulation die Beine zur Kerze behände in die Höhe geschwungen und der heiße Saft der verzweifelten Handarbeit ab ins picklige Gesicht. Ja, so war das, glaubt mir und so was in einem der besten Punkzines, tztztz. Dann schon lieber fünf Froinde, da waren wenigstens zwei Mädels und ein roidiger Köter am Start. Ich glaub ich werde das mal für´s Moloko in Angriff nehmen. Nichtsdestotrotz, Pankerknacker kaufen ihr Säcke. Onkelchen
BANNED FROM THE SYSTEM
Provokation Quo Vadis? Und Kollege Knack schiesst auch gerne mal auf die eigenen Reihen, zu Recht, wie ich meine. Jedenfalls eine gute Ausgabe mit viel Inhalt: u.a. Razors, Rejected Youth, Motörhead, Skulls... Besonders gelungen das Casualties-Poster, Postkarten-Punks eben. Witzig, immer charmant und sehr unterhaltsam. Sollte mensch gelesen haben. Frank Köhler
IMMERPUNK
Das Heft ist für 3 Euro ein mit 88 Seiten ausgerüsteter, sehr schick aufgemachter Punk Rock Klöpper. Neben Interviews mit geilen Bands wie ALARMSOICHE, THE CASUALTIES und REJECTED YOUTH gibt es auch ein politisches Interview mit GÜNTHER WALLRAFF, ein literarisches Trinker-Interview mit HARRY ROWOHLT und ein leicht berfremdliches Interview mit NADINE VINZENG (Miss Schweiz), die aber immerhin eine "Punk Vergangenheit" nachweisen kann. Ansonsten hat`s da noch einen ganzen Batzen wirklich gut gelungener, und teilweise schonungslos offener (wer gibt schon freiwillig zu mal fast Nazipunk gewesen zu sein) Lebensanekdoten aus der Vita der Schreiberlinge. Das Heft ist im großen und ganzen ziemlich gut gemacht und mit einer Menge Lesestoff beladen, also reichlich Klo Lektüre für den Sommer. Einzig und allein das altbewerte Schnipseldesign fehlt mir etwas, aber jedem das seine, und mir das Ganze ! Gerrit
MOHAWK
"What a beautiful piece of punkrock and example of underground writing genious"… opa knack mit der neuesten ausgabe seines "punkrock and more"- fanzines. Neben all den funny stories, kolumen und satirisch begeisternden "gschichteln" sind auf den 90 kurzweiligen seiten bandmäßig vertreten: THE SKULLS, THE REVOVLERS, RAZORS, REJECTED YOUTH... get it on!
TWISTED CHORDS
Es hat lange gedauert, doch nun ist er endlich da... Der neue Pankerknacker, saudick wie immer und vollgestopft mit unglaublich vielen Geschichten, Erzählungen, Interviews, Reviews und und und... Den Inhalt des gesamten Heftes hier wiederzugeben würde den Rahmen sprengen, die Bands sind wie immer sorgfältig ausgewählt, der Schreibstil locker und prima zu lesen, das Artwork total großartig und das Heft kann einfach alles. Pflichtkauf, alles wie immer... Tobi Twisted Chords
PANKERKNACKER - #4
Wie im Untergeschoß des Doms der Stadt in der ich wohne, muß es in Villingen einen Ort geben, an dem aus klimatischen Gründen Dinge nicht den Gang alles Irdischen gehen, sondern in Form und Inhalt von Wandel nur leis' gestreift den handelsüblichen Verfallserscheinungen trotzen. Abgesehen vom TRUST, wenn mir diese kleine Vorwegnahme der irgendwo da draußen lauernden Entgegnung gestattet ist, gibt es eben hier, im Pankerknacker, einen recht unterhaltsamen Einblick in Punkrocksein alter Schule. Interviews u.a. mit Rantanplan und Sick Of It All, Reiseliteratur mit Bier und Erbrochenem und lauter Musik nebst brauchbaren Informationen über Bratislava, Geschichten und Geschichtchen sowie die, scheint's, obligatorische Portion politischer Meinungsäußerung und derlei Döntjes mehr. (stone) TRUST
PANKERKNACKER # 9
2,5 € + Porto
(Pankerknacker Verlag, PF 2022, 78010 Villingen)
Vornherein sei gesagt, dass die Adresse nimmer stimmt, weil der Knacksten jetzt in Freiburg weilt. Neue weiß ich nich! Unter einem Haufen Interviews mit Revolvers (schön lang), Micha vonner Bombe, Hammerhead (gut), Dillinger Four (Promo Interview?), Daily Terror (wer will von dem alten Penner Pedder noch was hören?), Walter Elf (Großartig, ich Pälzer ich), taucht auch das Adicts Interview auf, wofür Knack eigentlich "unsere" Anke gewinnen wollte. Das hätte er wohl auch besser gemacht. Denn das Interview ist komplett für'n Arsch. Man kommt sich vor, als ob der arme Monkey vonnem Rudel Kids umgeben ist, von denen jeder mal zwischenrein und ohne Konzept reinplärren darf. Schade eigentlich. Witzig finde ich den Bademeisterbericht von Knacks Arbeitskollegen, ebenso wie den Gastartikel vom OX-Abel und interessant der Gastartikel vom Nervous Breakdown Fabrik zum Naziaufmarsch in Freiburg. Was mich allerdings ein wenig stört, ist das Fanzine im Fanzine. Wobei mich nicht die Sache an sich stört, sondern das es das fürchterlich schlechte und peinliche FC-Zine sein muss. Richtig gut im Gegensatz dazu der wesentlich bessere Lindenstraße-Artikel im Vergleich mit meinem! Zum Schluss mal noch Frage annen Knack. Wieso musst du in jedem Heft deinen Schwanz zeigen? Bekommt der nicht genug Beachtung, oder glaubst du damit jemand zu provozieren? Bist doch eigentlich sonst nicht so bescheuert, eher im Gegenteil. Gruß an Claudi!
Bocky Pogo Presse
Das Fanzine PANKERKNACKER gehört – ohne Schmarrn – zu den richtig guten Heften in dieser Republik. Umso schlimmer, daß die vorliegende Ausgabe elf die letzte sein soll. Das ist ein Grund zum Heulen.
Ich habe das Heft noch nicht mal komplett gelesen, was mir einigermaßen peinlich ist. Wird nachgeholt, versprochen! Aber von mir ist tatsächlich eine Geschichte drin. Sie heißt »Die Revolution startet vor dem Hotel Post« und ist so eine halb autobiografische Geschichte. Einige Elemente stimmen also, der Rest ist frei erfunden. [Klaus N. Frick]
Wer das alles genauer wissen will der muß sich noch gedulden und auf den 1. Juni warten....oder ein bischen was trinken gehen oder ein bisschen was besseres lesen tun solange noch Zeit ist - wie das beste Fanzine dat es gibt nämlich das Pankerknacker...." [Silvie Pussycat]
Pankerknacker #9 (www.pankerknacker.de)
Kein Witz, das allererste Mal, das ich einen Pankerknacker in den Händen halte. Egal, was mir hier vorliegt und was ich eben in einem Zug durchgelesen habe, ist einfach Punkrock pur, kontrovers, provokant und mit dem Herz am richtigen Fleck. Das macht Spass und Laune. Hervorzuheben sind für mich ganz klar die Interviews mit Uwe Umbruch (wobei das OX nicht gerade gut wegkommt) und Plastic Bomber Micha. Rundum gelungene Ausgabe, die ich nur empfehlen kann, fesselnd im Ernst. Preis 2.50 € (zzgl. Porto)
Frank Köhler